Die Johanniskirche

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Schon lange befindet sich in dem Gebäude der ehemaligen Johanniskirche keine weihevolle Stätte mehr, jedenfalls nicht im religiösen Sinne. Geweiht und gehuldigt wird hier nurmehr der Kultur, und das seit 1983. Der Beginn aller kommunikativen und kulturellen Aktivitäten liegt im Kalenderjahr 2008  bereits 25 Jahren zurück. Doch was war vor der Kultur?

Eine bewegte Geschichte rankt sich um die jetzige Heimat des Kulturzentrum BÜZ,  die ehemalige Johanniskirche, deren Ursprünge immerhin ins 13. Jahrhundert reichen.

1200 gründen Bischof Thietmar von Minden und Domprobst Rammwall das Johannisstift. 

1211 bestätigt Papst Innozenz III. die Gründung und nimmt das Stift unter seinen Schutz. Die Arbeiten an der Johanniskirche beginnen.

1372 zerstört ein Großfeuer die Kirche. Sie wird wieder aufgebaut. 

1480 ist die Kirche baufällig. Im Laufe einiger Jahre wird sie renoviert und umgebaut. 

1796 wird die Kirche als Magazingebäude an die Mindener Garnison vermietet. 

1810 hebt ein Regierungserlaß das Stift auf. Die Kirche und 15 Häuser gehen an den Staat, der diese 

1815 bis auf die Kirche verkauft. 

1816 Um die Jahrhundertwende, vom 18. bis zum 19. Jahrhundert werden die großen Seitenschiffe und das Querhaus abgebrochen, damit Pferdegespanne besser in die Kirche gelangen. Mehrmals wird die Johanniskirche im Laufe der Zeit umgebaut und dient dem Militär, bis 

1945 die Kirche als Notkirche für die Domgemeinde wieder eingeweiht wird. 

1956 Nach dem Wiederaufbau des zerstörten Doms steht die Johanniskirche fast 26 Jahre leer. 

1973 gründet sich die Projektgruppe Johanniskirchhof (Projoki), die anfangs nicht die Kirche, sondern ein Nachbarhaus fördert. 

1983 übernimmt ein Teil dieser Initiative, der Verein für Kultur und Kommunikation e.V., die Kirche von der Stadt und eröffnet das Bürgerzentrum Johanniskirchhof, kurz: BÜZ. Seit einigen Jahren umbenannt in "Kulturzentrum BÜZ". 

 

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