Es gibt einen Trailer zum Einstieg, Poetry-Slam Beiträge, eine Podiumsdiskussion und eine Ausstellung in Form von Roll-Ups. Zuätzlich gibt es Catering.
Ausstellungseröffnung „Feldwege zum Coming-Out“
Wie ist es als queere Person auf dem Land zu leben? Wie und wann wurde die eigene Identität entdeckt? Wie waren die Coming-outs? Wie hat das Umfeld reagiert? Einen Einblick in die Antworten zu diesen vielen Fragen gibt die Ausstellung „Feldwege zum Coming-Out“. Themen der sexuellen und geschlechtliche Vielfalt werden meist mit großen Städten assoziiert, dabei gibt es lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter*, asxuelle, aromantische und queere Menschen überall - so auch im ländlichen Raum. Die Menschen stehen hier häufig vor spezifischen Herausforderungen: Es fehlt an Identifikationsfiguren und Vorbildern, aus Angst vor sozialen Ausschlüssen wird die eigene Identität teils lange zurückgehalten und es gibt wenig Anlaufstellen für queere Personen.
Zwölf queere Personen berichten in der Ausstellung von genau solchen Erfahrungen und werden auf insgesamt vierzehn Roll-Ups porträtiert. Die Ausstellung schafft Verständnis und sensibilisiert für queere Lebensrealitäten, kann dazu ermutigen zu sich selbst zu stehen und helfen, die passenden Worte für eigene Gefühle zu finden.
Am 28. Mai 2026 wird die Ausstellung das erste Mal in Minden zu sehen sein und noch dazu feierlich eröffnet. Mit queeren Poetry Slammer*innen, sowie einer spannenden Podiumsdiskussion mit verschiedenen Perspektiven queeren Lebens wird die Veranstaltung gerahmt. Außerdem wird für den kleinen Hunger gesorgt sein.
Wir als Gleichstellungsstelle der Stadt Minden möchten mit dem Zeigen der Ausstellung auf die Herausforderungen aufmerksam machen, für LGBTQIA*-Belange sensibilisieren, queeren Menschen Mut machen und in Zeiten zunehmender Queerfeindlichkeit und Gewalt gegen LGBTQIA*-Personen ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz setzen.