Nachhaltigkeit im BÜZ am Beispiel des Ausstellungsbetriebs

Unsere syrischen Mitarbeiter, die Vereinsmitglieder Mohamed Ghneem, Sidra Muhammad und Mohamed Oumari hatten Gelegenheit, auf der Fachtagung „Kultur und Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft im Essener PACT Zollverein ihre eigenen praktischen Erfahrungen und bereits erzielte Ergebnisse im Ausstellungsbetrieb des BÜZ bei drei Projekten der Kulturellen Bildung vorzustellen.

PROJEKT SCHILDERWALD

Projekt1

In ihrem ersten Projekt SCHILDERWALD haben die Teilnehmer*innen ausgesonderte Verkehrsschilder vom Bauhof der Stadt gereinigt und integrationsfreundlich künstlerisch transformiert.

MASKENWELT

Projekt2

Im zweiten Projekt MASKENWELT gestalteten geflüchtete und bildungsbenachteiligte Jugendliche bereits vorhandene Original-Holzmasken aus Afrika so um, dass sie zu neuen aussagekräftigen Unikaten wurden angesichts der Flut stereotyper medizinischer Coronamasken.

MIR - WIDER DIE ANGST

Projekt3

Auch im dritten Projekt wurden keine neuen Materialien erworben und verwendet, die unsere CO₂-Bilanz verschlechtert hätten, sondern es wurden bestehende Objekte upgecycelt: unter dem Titel MIR - WIDER DIE ANGST gestaltete unsere Gruppe „Kultur-Scouts“ auf den Rückseiten bereits bestehender Präsentations-Forexplatten eine dokumentarische Solidaritäts-Ausstellung mit ausgedruckten Texten und Bildern von ukrainischen und russischen Künstlern, die dem BÜZ freundschaftlich verbunden sind.

Auf der Fachtagung erhielten wir wesentliche Impulse für unsere weitere nachhaltige Aufstellung; Peter Küstermann als Leiter unserer Kulturellen Bildung konnte Kontakte knüpfen zu Nachhaltigkeits-Netzwerken in Kultur und Medien sowie zu erfahrenen Profis wie dem ebenfalls vertretenen Museum Ludwig in Köln, mit denen wir nun weitere Zusammenarbeiten ins Auge fassen.

Weitere Fotos

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Mohamed Ghneem (rechts) und Mohamed Oumari (Mitte) im Gespräch mit der interessierten Kultusministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen

 

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Die Delegation vom BÜZ am Tagungsort in der ehemaligen Waschkaue der Zeche Carl, jetzt kulturelles Zentrum PACT Zollverein: v.l.n.r. Mohamed Oumari, Sidra Muhammad, Peter Küstermann, Mohamed Ghneem

 

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Auswahl-Übersicht zu Nachhaltigkeit in der künstlerischen Produktion und Kulturförderung

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