21. Kabarett-Festival

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Do. 15.03.2018 | 20.00 Uhr :: FRITZ ECKENGA

“Frisch von der Halde”

Manchmal wie früher. Nie wie gestern. Immer von heute.

Fritz Eckenga und Sie haben doch diesen Vertrag mit der Verwöhnklausel geschlossen. Sie als Wirklichkeitsverbraucher, er als Service-Onkel für Ablenkung und Verdrängung. Sie haben folgende Bestellung aufgegeben: Für einsfuffzig Hoffnung, ein Achtelchen Trost und ´ne Schüppe Zuversicht. Wird geliefert. Frisch von der Halde. Eckenga als verdiente und verdienende Honorarkraft stiehlt sich nicht aus der Verantwortung. Ihr Auftrag ist seine Mission. Sie bekommen, was Sie brauchen. Keine oberflächliche Geißelung alltäglicher Zumutungen, sondern einfach mal ´ne Kleinigkeit Nettes für den kleinen Mann, der zusammen mit seiner kleinen Frau und den beiden durchschnittlichen Kindern immer die Zeche bezahlt. 

Sie wollen nicht überall die Griffel reinstecken und im Dreck wühlen. Sie wollen Zuversicht schöpfen und brauchen die Finger für was anderes. Zum in die Ohren stopfen, wenn’s drauf ankommt. Auf gar keinen Fall den Fehler begehen und sich der Grausamkeit des Realismus aussetzen. Sie wissen, was da lauert. Sie kennen die O-Töne: “Ich bin ja kein Nazi, aber …”, “Das wird man ja wohl noch …”,

“Wir müssen die Sorgen …”. Nein, das wollen Sie alles nicht hören. Schon mal gar nicht, nachdem Sie Eintrittsgeld für ‘ne Runde Zerstreuung entrichtet haben. Sie haben mit dem Ticket das Recht erworben, mal zwei Stunden lang nicht von der eigenen Laune belästigt zu werden. Eckenga empfiehlt: “Nehmen Sie einfach meine.“

„Frisch von der Halde“ renoviert sich selbständig, enthält multiresistente Reime und Spuren von Fantasie.

Pressestimmen

„Was tun mit dem Kamerad Mitmensch, der arg von der Hirnschmelze bedroht ist? Eckenga gewährt in lakonischem Ton Verbraucherschutz in den Problemzonen Glaube, Liebe, Hoffnung. Eckenga kann alles am Stift.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Fritz Eckenga beweist: Es gibt Abende, an denen man mal einen intellektuellen Kurzsprint hinlegen muss und sich trotzdem amüsiert.“ (WAZ)

Fritz Eckenga ruhrt in sich selbst. Vom Stützpunkt Dortmund aus dichtet er sich die Welt zusammen. Die Ergebnisse stellt er auf Bühnen, im Radio und in Büchern vor. Er schreibt für sich selbst, für ausgewählte Zeitungen und für Hörfunksender. Von Eckenga gibt es zahlreiche Buch- Veröffentlichungen, regelmäßig zu hören ist Fritz Eckenga an jedem Mittwoch um 10 vor 11 Uhr im „Kabarett auf WDR 2“.

Preise und Auszeichnungen

2012 Salzburger Stier
2011 Literaturpreis Ruhr
2010 Nieheimer Schuhu – Peter Hille Literaturpreis
2008 Eiserner Reinoldus

VK: 15,00 Euro (+ 10 % Gebühr)
AK: 18,00 Euro / 15,00 Euro ermäßigt
Mitglieder BÜZ: 9,00 Euro
MT-Card: 10 % Ermäßigung im VK