21. Kabarett-Festival

2311.jpg

Do. 23.11.2017 | 20.00 Uhr :: SIMON & JAN

“Halleluja!”

Das Leben ist ein Ponyhof. Oder?

Sie werden gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“ und ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie haben sich die Bühne bereits mit Szenegrößen wie Stoppok, Keimzeit, Konstantin Wecker, Götz Widmann und den Monsters of Liedermaching geteilt.

In der Laudatio zum Prix Pantheon 2014 heißt es: „Anrührend wie Simon & Garfunkel und überraschend wie Rainald Grebe schaffen es Simon & Jan mit ihren Texten liebevoll Herz und Hirn ihres Publikums zu erreichen. Sie verkörpern die Generation der Liedermacher 2.0 aufs Vortrefflichste.“

Sie spielen Gitarre wie junge Götter, werden geliebt für ihren „engelsgleichen Harmoniegesang“. Doch der Teufel sitzt am Teleprompter. Halleluja – was für ein Kontrast! Und dann schickt die Loopstation Chöre in den Saal. Schließ deine Augen. Fühl dich ein. Fühl dich wohl. Und wenn du meinst, zu wissen, was als nächstes geschieht, pumpt der Beatbox- Beat: Leck mich am Lied!

Auch in ihrem neuen Programm „Halleluja!“ wird der Erwartungshaltung des klassischen Kabarettpublikums von den beiden Mittdreißigern mit diabolischem Spaß ein Bein nach dem anderen gestellt. Hier wird dem Bürger aufs Maul, in den Kopf und in den Facebook-Account geschaut, man fühlt sich angesprochen und gemeint, zuweilen ertappt und entlarvt. Sie singen sich in den Kopf ihres Zuhörers, um ihm vor selbigen zu stoßen. Und wenn sie ihr Publikum doch einmal bei der Hand nehmen, dann nur, um es sanft in den nächsten Abgrund zu reißen. Dabei sind ihre Texte saukomisch, teils ins Absurde überdreht und die zeitgeistigen Grenzen der politischen Korrektheit gern malübertretend. Sie stehen mit Riesenmagneten vor Piercingshops, begeben sich auf die Suche nach der Eierleckenden Wollmilchsau. Simon & Jan sind clowneske Chronisten unserer Wirklichkeit: Tombola für Pessimisten – jeder kriegt ein Hoffnungslos. Der Zuhörer findet sich hin- und hergerissen zwischen symphonischen Klängen und Quatsch in einem den Verstand beanspruchenden Programm voller Gefühl. Wie man es auch dreht und wendet – Simon und Jan nehmen einen ganz schön mit.

Pressestimmen

„Zwei Engel sind vom Himmel gefallen. [...] Froh, einfach nur froh ist der geneigte
Zuschauer, dass die beiden begnadeten Liedermacher Simon & Jan den Weg zur Erde
gefunden haben.“ (Bonner Rundschau, 2017)

„Ein kathartisches Konzert, das im restlos ausverkauften Pantheon gerne mal mit
‚Halleluja‘-Rufen quittiert wird. Oder einem Deichkind- Zitat: ‚Leider geil‘.“ (kulturkritik.net, 2017)

Preise und Auszeichnungen

2014 Prix Pantheon
2016 Deutscher Kleinkunstpreis
2016 Bayerischer Kabarettpreis
2016 nominiert für den Deutschen Musikautorenpreis 2016***

VK: 15,00 Euro (+ 10 % Gebühr)
AK: 18,00 Euro / 15,00 Euro ermäßigt
Mitglieder BÜZ: 9,00 Euro
MT-Card: 10 % Ermäßigung im VK